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EEG fürs Haus - ab 2009 Pflicht

Ab  2009  müssen  Häuslebauer  einen  Teil  ihrer  Wärmezufuhr  über erneuerbare Energien  abdecken.  Die
nachhaltige  Energieversorgung  mit  Energie  und  deren  effiziente  Nutzung zählt zu den größten Heraus-
forderungen zu  Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies gilt insbesondere für Gebäude, die in  Industriestaaten
wie Deutschland für rund  40% des gesamten Ausstoßes an Treibhausgasen wie CO²  verantwortlich sind.
Die  Bedeutung von nachhaltigen und energieeffizienten  Energietechniken wie  Blockheizkraftwerken, Brennstoffzellen oder modernen Heizungsanlagen wie Pelletheizungen nimmt stetig zu. Weiteren
Auftrieb erhält diese Entwicklung durch die zahlreichen staatlichen Anreize (z.B. KfW Förderung)
und gesetzlichen Verordnungen bzw. Gesetze zum Energiesparen.

Thermische Solaranlagen

eine Solaranlage liefert in den warmen Monaten genug Energie, um den Warmwasserbedarf eines Hauses
zu  decken. Größere Anlagen können auch einen Teil der Raumwärme abdecken. Allerdings benötigen
Solaranlagen immer ein zusätzliches Heizsystem. Gut geeignet sind effiziente Brennwertgeräte,
Holzheizungen oder Wärmepumpen. Solaranlagen müssen mindestens 15 Prozent des Wärmebedarfs
decken. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern reicht eine Kollektorfläche von vier Prozent der Nutzfläche.
Das wäre bei einem typischen 150-Quadratmeter-Neubau eine Solaranlage mit sechs
Quadratmetern Kollektoren.

Holzheizung

Der traditionelle Energieträger Holz erlebt eine Renaissance als moderner Brennstoff: Holzpellets sind zu
Stäbchen gepresstes Restholz und werden zur Beheizung von Ein- oder Mehrfamilienhäusern eingesetzt.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der fast CO²-neutral verbrennt. Wer sich für diese Variante
entscheidet, muss mindestens die Hälfte der benötigten Wärme durch die Holzheizung decken.
Neben Holzheizungen erlaubt das Gesetz auch den Einsatz von Biogas oder Bioöl.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser oder der Luft. Mindestens
die Hälfte des Wärmebedarfs muss durch die Wärmepumpe gedeckt werden. Wärmepumpen werden mit
Strom angetrieben. Je höher die Temperatur der Umgebung und je geringer die zum Heizen benötigte
Temperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Erdwärmepumpen sind in sehr gut
gedämmtenGebäuden besonders effizient.

Energieberatung sinnvoll

Hauseigentümer, die keine erneuerbaren Energien nutzen können oder wollen, können Ersatzmaßnahmen
durchführen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes führen.  Beispiels-
weise kann der Bauherr den Energiebedarf des Hauses so verringern, dass er um 15 Prozent unter
den gesetzlichen Anforderungen liegt. Bezieht der Bauherr seine Wärme aus einem Nah- oder
Fernwärmenetz aus Kraft-Wärme-Kopplung, hat er ebenfalls die Anforderungen des Gesetzes
erfüllt.  Die Gestaltungsmöglichkeiten zum Einsatz Erneuerbarer Energien sind vielfältig.
Holger Redlich empfiehlt: "Eine gute Beratung vor Baubeginn ist das A und O".